Wie alles begann ...

Nun ja, wie begann alles?

Im Allgemeinen war die Selbständigkeit immer wieder mal ein Wunschgedanke von mir, den ich jedoch meistens wieder beiseite gelegt habe, weil schlichtweg eine passende, individuelle und vor allem einzigartige Idee fehlte. Der zündende Gedanke kam dann erstmals auf, als mir im Studium eine Kommilitonin von pferdegestützten Führungskräftetrainings berichtete - meine erste Reaktion hierauf: „Wow - klasse, das geht bestimmt mit Hunden auch!?“

 

Doch wie komme ich nun auf einen Hund? Ganz einfach - mit Pferden hatte ich leider nicht wirklich viel am Hut, mit Hunden allerdings umso mehr, denn mit ihnen bin ich groß geworden - ja noch bevor ich zur Welt kam, war bereits ein Hund in der Familie. Aber nicht nur das Aufwachsen mit einem Hund begleitete und prägte mich im Umgang mit Hunden - nein, auch die spätere Hundezucht meiner Mutter. Hier konnte ich quasi am eigenen Leib erfahren, welch soziales Lebewesen sich doch hinter einem Hund verbirgt. Mit der Hundezucht wuchs natürlich auch das Rudel und aus einem Hund wurden fünf, sodass ich bereits in meiner Kindheit deren Verhalten innerhalb des Rudels beobachten konnte. Außerdem erlebte ich quasi den Fortpflanzungsprozess live mit und war stets neugierig und interessiert bei den Geburten dabei.

Währenddessen, um genau zu sein 1995, also im Alter von 8 Jahren, bekam ich endlich meinen ersten eigenen Hund, eine kleine black-and-tan Toy-Pudel-Hündin namens „Eika“. Eika hat mich durch mein Kindes-, Jugend-, ja sogar bis hin zum Erwachsenenalter begleitet und ist fast 17 Jahre alt geworden. Nachdem mir meine Mutter klar gemacht hatte, dass ein Hund dich als Rudelführer nur dann wahrnimmt und akzeptiert, wenn man sich vor allem mit ihm beschäftigt, habe ich mit Eika viel Zeit am Hundeplatz verbracht. Selbst an Agility-Turnieren nahm ich mit ihr teil und baute regelrechte Parcours in unserem Garten auf, um auch zu Hause zu üben. Ich war mit so viel Freude und Begeisterung bei der Sache, sodass ich Eika jede Menge beibringen konnte. Im Nachhinein betrachtet gelang mir dies nur über mein Auftreten, meine Stimme, mein Lob und natürlich meine Motivation (für den Hund natürlich in Form von Leckerli) - also ganz ohne jegliche Gewaltanwendung. Aus diesen gemeinsamen Erlebnissen resultierten auch eine unheimlich große, vertrauensvolle Bindung und ein eingespieltes Team, sodass unsere gemeinsamen Spaziergänge oftmals keine Leine beinhalteten.

 

 

 

 

Ja auch ein Kind kann durchaus Führung und Verantwortung übernehmen. Mit Milo versuche ich es derzeit genauso umzusetzen, allerdings muss man hier natürlich auch berücksichtigen, dass nicht jeder Hund gleich ist - wie auch nicht jeder Mensch gleich ist. Aber nun genug zu dem Thema "Warum ein Hund und kein Pferd?"...

 

Nachdem mich das Thema hundegestützte Fach- und Führungskräftetrainings so in den Bann gezogen hatte, recherchierte ich viel im Internet und in Büchern. Hier bin ich auch auf coachdogs® gestoßen - einer der ersten Anbieter auf dem Markt.  Im Rahmen meines Studiums im anwendungsorientierten Modul „Training- und Coachingpsychologie“ erhielt ich dann die Möglichkeit, innerhalb einer Studienarbeit ein hundegestütztes Trainingskonzept zur Optimierung der Körpersprache für Führungskräfte eines Unternehmens der Dienstleistungsbranche zu entwickeln.

Ab diesem Zeitpunkt war für mich, zumindest innerlich, der Startschuss gefallen - mit dieser innovativen und insbesondere außergewöhnlichen Geschäftsidee mache ich mich selbstständig. Und so beschäftigte ich mich nicht mehr nur mit dem Training selbst, sondern auch mit der Existenzgründung und den damit verbundenen Rechten und Pflichten.

 

Ebenso habe ich mich dazu entschlossen, um zum einen neue Impulse zu gewinnen und zum anderen auf bewährte Trainingskonzepte zurückgreifen zu können (man muss ja das Rad nicht neu erfinden), die coachdogs® Trainer-Ausbildung zu absolvieren - ergänzend hierzu eine Coach-/Beraterausbildung, um unter anderem die zukünftigen Kunden beispielsweise auch nach einem Training optimal begleiten und betreuen zu können.

 

Außerdem stand von Anfang an für mich fest, dass sich mein künftiges Angebot nicht ausschließlich an Fach- und Führungskräfte richten soll, sondern auch Privatkunden wie auch Kinder herzlich willkommen sind.

 

 

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